Gärten und Pflanzen sind meine Leidenschaft und die Motive, die ich kreativ in Szene setze. Auf Wunsch fotografiere ich auch Ihren Garten.
Preisträgerin des NABU Fotowettbewerbs »Bäume im Wechsel der Jahreszeiten« 2006.
| 2002 | »Blende 30451«, Galerie im Keller, Freizeitheim Linden, Hannover |
| 2002 | »Ehrenwerte Frauen«, Kreishaus Stadthagen, Landkreis Schaumburg |
| 2003 | Verein »Lied der Erde«, Hönnersum bei Hildesheim |
| 2003 | Vierzig Jahre Jugendfeuerwehr, Kreishaus Stadthagen, Landkreis Schaumburg |
| 2004 | Bildungsverein »Arbeit und Leben«, Hannover |
| 2004 | Bürgerbüro und AWO, Burgdorf bei Hannover |
| 2004 | Praxisräume Heilpraktikerin Karin Sundermeier, Hannover |
| 2005 | Bistro im Kreishaus, Osterholz-Scharmbeck |
| 2006 | »Lilien« in Murkens Hof & Rathaus, Lilienthal |
Kraut & Rüben
Der Staudengarten
Stadt + Grün
„Man muss nicht weit reisen“, sagt Maike de Boer, „das Schöne liegt vor der Haustür“. Die Leidenschaft der Kreisstädterin ist es, alltägliche Pflanzen außergewöhnlich in Szene zu setzen. Maike de Boer stellt derzeit zehn großformatige Garten-Fotografien im Bistro des Kreishauses aus. Die Fotografin hat Gartenbau und Landespflege an der Universität Hannover studiert. Neben der Gartenfotografie ist sie als Gartenplanerin tätig. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. März werktags zwischen 8 und 14 Uhr zu sehen.
Osterholzer Kreisblatt, 14.12.2005 (RNS)
OSTERHOLZ-SCHARMBECK. Dem Berggarten in Hannover gehört das Herz von Maike de Boer. Mit ihrem Fotoapparat hat sie die Anlage bei Sonne, Wind und Regen porträtiert. Für eines der Bilder hat sie nun einen Preis erhalten. Freitag wurde sie in der Landeshauptstadt zur Ehrung erwartet.
Ausgerichtet hatte den Wettbewerb die Nabu-Ortsgruppe Garbsen. „Bäume im Wechsel der Jahreszeiten“ lautete der Titel. Die Einsendefrist betrug ein ganzes Jahr. „Dem Nabu ging es darum, den Blick der Bürger für die Schönheit von Bäumen und ihr Verschwinden zu schärfen“, erklärt Maike de Boer. Bis Ende 2003 hatte die Wahl-Kreisstädterin in Hannover gelebt. Als Gartenplanerin hat sie einen Blick für Grünanlagen. Auch der Berggarten entging ihr nicht. „Er bietet eine sehr große Vielfalt auf kleiner Fläche“, schwärmt de Boer. Dennoch friste er ein Schattendasein neben seinen großen Brüdern, den Herrenhäuser Gärten. Zwar gehöre der Berggarten auch zu dieser Anlage, liege aber auf der gegenüberliegenden Straßenseite und werde weit weniger beachtet als der berühmte Barockgarten. Um ihn aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken, war de Boer auf die Idee verfallen, einen Bildband zum Berggarten zu veröffentlichen. „Zwei Jahre habe ich die Anlage immer wieder abgelichtet“, erzählt sie. Doch noch konnte das Buch nicht erscheinen. Es fehlt an einem Sponsor.
Viele Kontakte hat sie im Rahmen dieses Projektes geknüpft. Immer häufiger werden nun Artikel über den Berggarten in Fachzeitschriften mit ihren Fotos illustriert. Und auf den Wettbewerb des Nabu Garbsen machte sie der Leiter der Herrenhäuser Gärten aufmerksam. Sein Anruf kam Ende Januar 2006, kurz vor Einsendeschluss. Der Tipp war ein Erfolg. „Der Nabu hatte ursprünglich zehn Preise ausgelobt“, erzählt de Boer. Als sich die Jury jedoch einer Bilderflut von über 1000 Einsendungen gegenüber sah, vergrößerte sie mit Hilfe eines hannoverschen Möbelhauses die Zahl der Preise. Insgesamt 28 Preisträger konnten so geehrt werden. Maike de Boer landete mit ihrer Aufnahme von winterlich-kahlen Bäumen in einem Meer aus bunten Frühlingsblumen auf dem neunten Platz. Dafür gab’s einen Warengutschein des Möbelhauses.
Noch mehr freut sie sich aber darüber, dass das Foto ihres Lieblingsgartens nun Teil einer Wanderausstellung geworden ist.
Osterholzer Kreisblatt, 10.04.2006 (Brigitte Lange)